Die letzte Seite für Nachwuchs-Forscher

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Die letzte Seite...


Wann zieht man ein Resümee und schreibt das letzte Kapitel der Erinnerung?


Meine gesundheitlichen Umstände bewegen mich dazu, es jetzt zu tun – um der Nachwelt einen Blick auf meine Arbeiten und meine abschließenden Gedanken zu hinterlassen.


Es ist kein Abschied in Wehmut, sondern ein Festhalten dessen, was mir wichtig war. Diese Zeilen sind an die Forscher von morgen gerichtet: Seht meine Beiträge nicht als Abschluss, sondern als Fährte. Spürt das Unentdeckte in meinen Leerstellen auf. 


Diese Zeilen widme ich allen Nachwuchsforschern jeden Alters...Wilfried Stevens, Düsseldorf 



Säulen-Inschrift einer sagenhaften Bibliothek vor der Sintflut

"Hier liegt das Wissen der Zeit - doch nur der Suchende erkennt das Verborgene." 



1977 - Gruppendiskussion über Prä-Astronautik 

Ein prägendes Jahr war 1977, als junge Mitglieder meiner Forschungsgruppe UFOs und Science-Fiction in Düsseldorf ihren letzten Lehrer für Geschichte und Physik einluden, um über die Theorien der Prä-Astronautik zu diskutierten. Nur ein Beispiel. Er war offen für unsere Forschungen. Vor allem die Thesen der Prä-Astronautik in Verbindung mit Außerirdischen und Ufos sowie die Theorie einer Vor-Zivilisation ließen uns nicht los. Zum Abschluss schaute unser Lehrer in die Gruppe hinein und gab uns diese Überlegungen mit auf den Weg: "Glaubt ihr den Mythen der Sintflut am Ende der Eiszeit, so müsst ihr auch dort suchen, wo das Land heute mindestens hundert Meter tief im Meer versunken ist - begraben unter meterdicken Sedimenten. Warum, weil es den Menschen schon immer an die Küsten zog."
Zweitens: "Vermutet ihr jedoch eine noch weitaus ältere Welt, müsst ihr tiefer graben. Wer durch Zufall in dreihundert Metern Tiefe auf etwas Bedeutsames stößt, der blickt dreihunderttausend Jahre in die Vergangenheit - unter den archaischen Schichten der Zeit."
"Aber es ist aber leichter, die Stecknadel im Heuhaufen zu finden als die Wahrheit in diesen Schichten."


Damit begann für mich ein Ansporn in Bibliotheken nach den Karten versunkener Küstenlinien zu suchen und die geologischen Schichten zu verstehen, von denen er sprach. Jedes Mal, wenn ich heute von Siedlungsspuren im Meer lese, höre ich seine Stimme: 'Dort müsst ihr suchen.' Er hat uns damals keine Antworten gegeben, sondern eine Aufgabe. Als man in den früheren 1980er Jahren das legendäre Dwarka (versunkenen Stadt Krishnas) fand, kam mir direkt Bimini Road und die Sahul-Region im Sinn, das ebenfalls bis zu 12.000 Jahre alt sein soll. Steinzeit?-von wegen.


An die Nachwuchs-Forscher gerichtet


Ihr müsst euch klarmachen, dass die Prä-Astronautik in Verbindung mit der Ufologie von der „etablierten“ Wissenschaft oft als Außenseiter-Disziplin belächelt oder gar bekämpft wird. Dabei ist das Fundament der Forschung eigentlich die ständige Veränderung: Eine Theorie gilt nur so lange als richtig, bis neue Erkenntnisse sie korrigieren. Auch die Prä-Astronautik muss Korrekturen zulassen. Selbst unsere fundiertesten Lehren sind nicht in Stein gemeißelt.
Nehmen wir die Evolution: Der Mensch wirkt in seiner Biologie oft wie ein Fremdkörper, der kaum ins Gleichgewicht der Natur passt – fast so, als sei die Menschwerdung ein gezielter „biologischer Versuch“. Ihr fragt euch, warum?
Das Gefühl, dass der Mensch wie ein „gezieltes Experiment“ wirkt, lässt sich biologisch und anthropologisch durch konkrete biologische Anomalien begründen. Im Gegensatz zu Tieren, die perfekt an ihre Umwelt angepasst sind, bricht der Mensch aus fast allen normalen Regeln der Natur aus. Gegenüber Tieren ist der Mensch physiologisch extrem verletzlich, weil er weder Fell noch Krallen besitzt. Zudem geschah der Wechsel auf den dauerhaften aufrechten Gang evolutionär gesehen extrem schnell: Unsere Wirbelsäule trägt das gesamte Gewicht senkrecht, wofür sie jedoch ursprünglich gar nicht konstruiert war. Ein Fohlen steht wenige Minuten nach der Geburt auf und läuft mit der Herde mit. Ein menschliches Baby ist dagegen jahrelang völlig hilflos und extrem pflegebedürftig. Die Dinosaurier hatten dafür immerhin über 160 Millionen Jahre Zeit – warum hat die Evolution damals kein solches intelligentes Wesen hervorgebracht?
Wer aber nahm Einfluss darauf? In diesem Kontext ist auch die Silur-Hypothese weit mehr als eine Spielerei; sie ist ein legitimes Experiment über die Spurensuche nach vergessenen Zivilisationen. Dazu gibt es globale Sintflut-Sagen und eine unfassbar interessante Mythologie zum Nachforschen. Interessiert euch deshalb auch für Archäologie, Mythologie und alte Schriften.

Die unbequeme Wahrheit der Forschung

Die Geschichte zeigt uns, dass das Lächerliche von heute oft das Wissen von morgen ist. Denkt an Heinrich Schliemann: Die Gelehrten lachten ihn aus, weil er mit einem „Märchenbuch“ (der Ilias von Homer) Troja suchte. Für die damalige Elite war Troja nur ein Mythos – bis Schliemann den Spaten ansetzte und die Stadt tatsächlich fand. 

Wer in der Wissenschaft neue, ungewöhnliche Wege gehen möchte, stößt oft auf Widerstand. Dass neuartige Ansätze abgelehnt werden, liegt aber keineswegs immer an fehlenden Beweisen. Es liegt am System selbst. Wissenschaft findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie ist stark mit finanziellen Interessen, Fördergeldern und dem Druck (Publish or Perish) verbunden, ständig neue Artikel veröffentlichen zu müssen, um anerkannt zu bleiben. Ein radikaler Wechsel von alten Denkweisen ist für die klassische Forschungswelt schmerzhaft. Denn neue, bahnbrechende Entdeckungen bedrohen oft das Lebenswerk ganzer Forschergenerationen. Niemand gibt gerne zu, dass die Theorien, an denen man jahrzehntelang gearbeitet hat, überholt sind. Damit muss sich auch die Prä-Astronautik auseinandersetzen.
Diese Situation erinnert an eine berühmte Szene aus den Indiana Jones-Filmen: Unbequeme Wahrheiten oder Funde werden am Ende in einer riesigen Lagerhalle in Kisten weggeschlossen. Sie werden lieber verwaltet und versteckt, anstatt sie offen zu erforschen.
Ein echtes weiteres Beispiel dafür ist der Geologe J Harlen Bretz: Er behauptete vor rund einhundert Jahren, dass gigantische Schluchten durch eine gewaltige Mega-Flut innerhalb weniger Tage entstanden sind. Seine Kollegen hielten seine Theorie für „biblischen Unsinn“ und bekämpften ihn jahrzehntelang. Erst als moderne Luftaufnahmen seine Beweise unübersehbar machten, bekam er recht. Und gerade diese brisanten Erkenntnisse von Bretz lassen heute sogar die alten, weltweiten Sintflut-Sagen in einem ganz anderen, wissenschaftlichen Licht erscheinen.

Als paralleles Gegenbeispiel aus der Physik dient die Quantentheorie, die in ihrer Entstehungsphase von 1900 bis 1925 skeptisch betrachtet, ignoriert und teilweise sogar abgelehnt wurde, bevor sie sich als mathematisch geschlossene Wissenschaft durchsetzte. Heute ist sie voll etabliert, und die moderne Quantenphysik stößt in Dimensionen vor, die früher als reine Fantasie galten: Man forscht mittlerweile ganz offen an Quanten-Teleportation und diskutiert theoretische Konzepte wie Portale oder Zeitreisen


Diese gezielte Beeinflussung ist ein altes Problem der Menschheit. Schon im antiken Griechenland lernten Politiker von sogenannten Sophisten (Rhetorik-Lehrer) die Kunst, Argumente so zu verdrehen, dass sie in einer Diskussion immer Recht behielten – völlig unabhängig von der Wahrheit. Was wir heute als Falschmeldungen (Fake News) oder manipulierte Videos auf Social-Media-Plattformen sehen, basiert auf genau demselben Prinzip. Auch das bewusste Ausschließen von Büchern, Personen und Schriften mit anderen Meinungen – die sogenannte Cancel Culture – ist keine moderne Erfindung. Schon die alten Ägypter, Chinesen, Griechen und Römer löschten oder verfälschten die Namen unliebsamer Personen einfach aus ihren Steinmonumenten und ihre Meinungen in Schriften. Sie vernichteten sogar unersetzbare Chroniken und Informationen, um sie bedeutungslos zu machen.

Besonders bei Themen, die am Rande der etablierten Wissenschaft liegen, müsst ihr daher wachsam sein. Es gibt in der Psychologie den Begriff des „Semmelweis-Reflexes“. Er beschreibt die Gewohnheit, neue wissenschaftliche Erkenntnisse sofort und ohne echte Prüfung abzulehnen, nur weil sie dem gewohnten Wissen oder dem aktuellen Weltbild widersprechen. Diesen Reflex müsst ihr überwinden. Für uns heute gibt es aber zugleich den immensen Vorteil, dass sich die weltweiten Prä-Astronautiker hervorragend vernetzt haben: Theorien werden öffentlich diskutiert sowie vorgestellt, und es existiert bereits eine riesige Ansammlung von fundierten Informationen und Fachliteratur. 
Lasst euch also nicht von starren Regeln bremsen. Die größten Entdeckungen der Geschichte wurden nicht von Menschen gemacht, die zu allem Ja und Amen gesagt haben. Sie wurden von denjenigen gemacht, die das scheinbar Unmögliche gewagt und alte Antworten neu hinterfragt haben. Eure eigene Neugier ist dabei der wichtigste Kompass. Kombiniert logische Fakten mit dem Mut, auch einmal ungewöhnliche und nicht sofort erklärbare Wege zu gehen. Daher hinterfragt dies auch beim Quellenstudium.
Die wichtigste Frage, die ihr euch immer stellen solltet, lautet: „Was wäre, wenn...?“


KI - eine Hilfe - ja und nicht zu 100%

KI-Antworten basieren auf Statistik und Wahrscheinlichkeiten. Durch das Training mit Unmengen an Texten aus dem Internet und Büchern lernt die KI vor allem eins: Muster und Zusammenhänge zwischen Wortbausteinen (Tokens) zu erkennen.

 

Da eine KI die Seriosität ihrer Quellen nicht inhaltlich prüft, sondern nach Häufigkeit geht, gibt es ein Risiko: Weit verbreitete Falschinformationen landen statistisch weit vorne und werden als Fakten verkauft. Das passiert übrigens auch bei Büchern oder Studien – besonders bei „grenzwissenschaftlichen“ Themen.

 

Sieh eine KI daher eher als gutes Werkzeug und Navi. Die Entwicklung ist rasant, weshalb du Antworten immer mit dem eigenen Verstand prüfen solltest. Auch digitale Datenbanken sind theoretisch beeinflussbar und dienen eher zur Orientierung. Sei beim Quellenstudium also penibel und hinterfrage alles.

 

Das Spannende ist, bei KI-Antworten im Detail nachzuhaken und zu „zweifeln“. Wenn du das tust, kommen oft neue Querverweise und Infos zum Vorschein, an die du gar nicht gedacht hättest. Je nach Frage kannst du eine KI sogar richtig verwirren.

 

Probiere es selbst aus und frag die KI: „Bei allen Fragen an dich könntest du nie ausschließen, auf manipulierte Daten zu stoßen. Kannst du das bestätigen?“

 

Die Antwort sieht meistens so aus: „Ja, das bestätige ich absolut. Als KI-Modell kann ich niemals mit 100-prozentiger Sicherheit ausschließen, dass meine Daten manipuliert, unvollständig oder fehlerhaft sind.“

 

Merk dir: Eine KI hat kein Ego. Wenn du sagst: „Ich glaube dir nicht, das ist unlogisch“, ist sie nicht beleidigt. Sie fängt einfach an, neu nachzudenken.

 

Fazit für deine Arbeit:
 Der Trend zu digitalen Infos ist nicht aufzuhalten. Trotzdem bleiben gedruckte Bücher ein exklusives Forschungswerkzeug. Ein ganzes Buch von einer KI schreiben zu lassen, ist vielleicht clever, aber intellektuell ziemlich mager. In einem Buch oder Beitrag eine eigene kreative Identität herauszulesen, finde ich persönlich viel spannender als den Einheitsbrei.


Die Interpretations-Falle


Wir kennen genügend Beispiele, wo Altertumsforscher Artefakte jeder Art und Größe bis hin zu architektonischen Meisterleistungen nicht in ihr „klassisches Weltbild“ einordnen können. So wurde z. B. das El Caracol-Observatorium in der Maya-Stadt Chichén Itzá über lange Zeit von den Archäologen und Forschern als „unmöglich“ oder zumindest als „rätselhafte Anomalie“ betrachtet. Oder das andere Beispiel: Die Schulwissenschaft erklärt die Nazca-Linien als "rituelle Pfade". 


Archäologen tun sich oft schwer mit Funden, die nicht in das lineare Bild der Geschichte passen. In solchen Fällen schnappt oft die „Ritual-Falle“ zu:


Ist der profane Nutzen eines Gegenstandes unklar, wird er extrem schnell zum Kultobjekt deklariert. Dieses Verlegenheitsurteil verschleiert oft die tatsächliche - sei es eine banale oder sogar technologische Funktion. Komplizierte mechanische Gegenstände oder deren Abbildungen aus Epochen, in denen es sie eigentlich nicht geben dürfte, werden oft als Fälschung abgetan. Alternativ verschwinden sie als „ungeklärt“ oder „verloren“ in irgendeinem Archiv. Ob dahinter Einzelpersonen, Institutionen oder Interessengruppen stecken: Das Ergebnis bleibt gleich. In der Fachsprache nennt man diese Funde Out-of-place-Artefakte (OOPArts), was auf Deutsch so viel wie „am falschen Ort gefundener Gegenstand“ bedeutet.

In der Vergangenheit wurden solche Objekte aus Irrglauben - etwa als "Zauberei (schwarze Magie)" oder "Teufelswerk" - sogar zerstört. Ein mutmaßliches Beispiel zeigt das Verhalten eines Archäologen, der nach 30 Jahren Forschung der Archäotechnik auf ein über 4.000 Jahre altes, mechanisches Gerät mit noch beweglichen Teilen ganz aus Metall stieß. Anstatt den Fund zu feiern, vernichtete er das Objekt. Es widerlegte alles, was er drei Jahrzehnte lang gelehrt hatte. Er tappte in die Interpretations-Falle:
Er sah die Entdeckung nicht, wie sie war, sondern projizierte seine eigenen Wunschvorstellungen hinein, um seine Forschung und Meinung zu bestätigen. Ein echter Forscher sucht jedoch nach der nackten Wahrheit – auch wenn sie ihm missfällt. Durch die Zerstörung rettete der Archäologe seinen Ruf und bewahrte sein Weltbild nach dem Motto: Was nicht sein darf, das nicht sein kann. Dies ist kein Einzelfall.
Hier folgt das Beispiel einer alten Volkserzählung über einen geheimnisvollen Spiegel. Stell dir die Frage, warum nur die Prinzessin ihn benutzen und in eine "andere Welt" sehen kann.


"Die Prinzessin und der Spiegel von Harihara" - alte kambodschanische Volkserzählung

Einst lebte in der Stadt Angkor Borei eine hübsche Prinzessin, die Tochter von König Rudravarman. In der Stadt wurde der Gott Harihara tief verehrt. Die Prinzessin schmückte jeden Tag mit einem Lächeln eine Figur dieser Gottheit mit duftenden Blumen. Gott Harihara beobachtete dies von seiner Welt und war so entzückt von der hübschen Prinzessin, dass er beschloss, ihr ein Geschenk zu machen. Im Schlaf flüsterte er ihr zu: „Wann immer du in diesen Spiegel schaust, werde ich es bemerken und aus meiner Welt auf dich achten. Nur du allein kannst ihn benutzen.“
Als die Prinzessin aufwachte, erinnerte sie sich an den Traum. Und tatsächlich: Auf ihrem Tisch lag ein kleiner, runder Spiegel. Er war aus edlem, dunklem Kranhung-Holz und Silber gefertigt; drei wunderschöne Pusparaga-Steine (gelbe Saphire) verzierten ihn.
Als die Prinzessin den Spiegel neugierig in die Hand nahm, begannen die Edelsteine plötzlich zu leuchten. Im Spiegel erschien ein „bewegtes Bild“, was immer klarer wurde. Dann winkte ihr der Gott Harihara zu und sie konnte einen Blick in seine Welt werfen. Die Prinzessin verriet das Geheimnis jedoch niemandem. So blieb der Spiegel für die Nachwelt auf ewig nur ein Märchen.
Weil es ein schöne Erzählung einer schönen Prinzessin bleiben sollte, wurde eine angeknüpfte Volkserzählung verschwiegen. Erst nachdem Kinder neugierig nachbohrten, was mit dem "magischen" Spiegel geschah, wurde dies so weitergegeben:

Als Angkor Borei verlassen wurde, kamen immer wieder rücksichtslose Plünderer, die die Ruinen auf der Suche nach Schätzen durchwühlten. In den verfallenen Gemächern der Prinzessin fanden sie den verstaubten Spiegel. Sie wussten nichts von der alten Erzählung, rissen mit ihren Messern die drei wertvollen Pusparaga-Steine aus der silbernen Fassung und warfen den Spiegel als wertlosen Schrott achtlos ins tiefe Dickicht. Er versank im Schlamm und wurde von der Erde verschlungen. 


Nur eine erdachte Geschichte oder war der Spiegel eine Art "technisches Gerät?

 

Artefaktejäger und Grabräuber

Es gab und gibt auch Artefaktjäger, die Fundstücke rein als persönliche „Trophäe“ alleine besitzen wollten bzw. wollen, was einen florierenden Schwarzmarkt für außergewöhnliche Objekte befeuert. Dabei ist das Streben nach dem Besonderen nicht neu:


Schon bei den alten Ägyptern und Griechen wurden Expeditionen auf der Suche nach „göttlichen Hinterlassenschaften“ oder legendären Abschriften und Artefakten beschrieben. Bei den Akteuren kann es sich um Einzelpersonen, professionelle Grabräuber oder Organisationen handeln. Doch nicht jeder Jäger will besitzen; manche wollen gezielt vernichten. So werden aus religiösem Eifer Artefakte und Hinterlassenschaften oft systematisch zerstört. Diese Form der „Kulturreinigung“ lässt jahrtausendealte Geschichte innerhalb kurzer Zeit zu Staub zerfallen. Ebenso stimmt der Fakt über die überlieferten Bücherverbote – wie den Index Librorum Prohibitorum – und die Verbrennungen unersetzlicher Bibliotheken nachdenklich. Das Gleiche gilt für die Legenden über alte Schriften, die das gesamte Wissen ihrer Epoche und einer Zeit vor unserer Zeit bewahrt haben sollen, sowie für die Berichte über untergegangene Zivilisationen vor Jahrtausenden. Immer wieder wurde Wissen mühsam gesammelt und zerstört. 


Einer Volkserzählung nach ruhte ein sehr altes Artefakt lange Zeit im Schrein der Amarnath-Höhle. Die Einheimischen waren überzeugt, dass Gott Shiva es dort hinterlassen hatte. König Ashoka soll dieses seltsame mechanische Gerät (ein Out-of-Place-Artifact) viel später auf einer Expedition mitgenommen haben, um es von Gelehrten untersuchen zu lassen. Es wird behauptet, dass es mindestens 3.000 bis 5.000 Jahre alt ist. Die Gelehrten des Königs durften das Gerät dabei jedoch in keiner Weise beschädigen oder demontieren.


Vor seinem Tod ließ Ashoka das Artefakt zu einem noch unbekannten Schrein im südindischen Bundesstaat Karnataka bringen, wo es bis heute gehütet wird. Um es vor Archäologen zu schützen, die es als ‚unmöglich‘ oder Fälschung einstufen oder gar konfiszieren würden, versteckten eingeweihte Priester den komplizierten Mechanismus in einer Höhle nahe des Schreins. Dort soll es bleiben, bis jemand die Funktion und das verborgene Wissen dahinter versteht. Nur sehr wenige sollen es tatsächlich gesehen haben und hörte es auch nur zufällig davon, als ich in Indien war. Da das Artefakt bis heute "unauffindbar" ist, halten es die meisten für ein Märchen. Und das ist besser so.

©Wilfried Stevens


Natürlich können auch Prä-Astronautiker in dieser Interpretationsfalle geraten. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied in der Herangehensweise: Sie würden ein ungewöhnliches Artefakt niemals verstecken, sondern es umgehend der Öffentlichkeit präsentieren. Wie dieses Objekt am Ende interpretiert wird, steht auf einem anderen Blatt – doch der Fund an sich bleibt sichtbar. Auch hier ist Eitelkeit fehl am Platz. Und wenn sich darunter Artefaktejäger befinden? Nun, das ist ein Rest-Risiko...



Was wäre wenn kombiniert mit das Nicht-immer-Rationale 

Nur zum Nachdenken:
Man muss sich im Klaren darüber sein: Selbst wenn ein uraltes mechanisches oder gar „technologisches“ Objekt entdeckt wird, das nicht in seine Epoche passt, ist sein Rätsel damit nicht gelöst. Manche dieser Technologien könnten ihrer Zeit so weit voraus gewesen sein, dass unser heutiges Verständnis nicht ausreicht, um sie zu begreifen. Man denke an außerirdische Technologie. Was für einen außerirdischen Besucher banal wäre, bliebe für uns ein unlösbares Mysterium.
Die Mechanik unterliegt zwar den strengen Gesetzen der "heutigen" Physik – doch wissen wir wirklich schon alles? Nein! In der Mythologie und antiken Sagen werden wundersame Objekte und Waffen mit scheinbar „magischen“ Eigenschaften überliefert. Ebenso die Erzählungen über Roboter und Automaten und Universalgenies ziehen sich von der Antike bis ins Mittelalter hin. Die Werke von Satibius, Heron von Alenadria oder Ibn al-Haitham galten im Mittelalter als "Teufelswerke". Solche antike Geräte besaßen Funktionen, die uns heute zwar bekannt sein dürften, deren Schöpfer aber eine völlig andere Konstruktions-Denkweise, uns fremde Anordnung der Mechanik oder Technologie wählten. Und sie funktionierten. Man denke an die Aufregung, um den Mechanismus von Antikythera zu entschlüsseln.
Das Verständnis dieser wundersamen Artefakte entzieht sich unserer modernen Rationalität, da sie allzu oft als bloße Anomalien abgetan werden. Wahre Erkenntnis erfordert Offenheit für eine antike technologische Weitsicht, die unser heutiges Wissen herausfordert. Wir müssen in Betracht ziehen, dass uns die Vergangenheit – ob durch außerirdische Einflüsse oder eine vergessene Hochzivilisation – technologisch überlegen gewesen sein könnte. Dies herauszufinden und ihre wahre Bestimmung zu entschlüsseln, ist die Aufgabe eines Prä-Astronautikers und ein faszinierendes Forschungsfeld.


A.A.S. - Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI 

Für deine eigenen Forschungen und Interessen solltest du die A.A.S. kennen. Sie wurde 1973 als Ancient Astronaut Society in den USA gegründet. Es ist eine international vernetzte Gruppe von Menschen, die sich mit den Theorien der Prä-Astronautik beschäftigen. Heute hat die Gruppe ihren Sitz in Interlaken in der Schweiz. Sie heißt jetzt A.A.S.–Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETIEinmal im Jahr wird ein One-Day-Meeting in Deutschland abgehalten.


Aus eigener Erfahrung empfehle ich die Teilnahme ab einem Alter von etwa 16 bis 18 Jahren. Die Themen werden durchaus auf einem fachlich anspruchsvollen Niveau diskutiert, und man muss natürlich auch die anfallenden Reise- und Teilnahmekosten im Blick behalten. Ich selbst habe mit 19 Jahren das erste Mal an einem A.A.S.-Kongress teilgenommen. Lohnt es sich? Ja, absolut! Es ist eine unglaubliche Erfahrung und eine inspirierende Atmosphäre.


Schau dir am besten einfach mal die Website an. Das ist keine klassische Werbung, sondern ein wertvoller Insider-Tipp für deine eigenen Recherchen. Hier ist der Link, den du dir am besten direkt als Favoriten abspeichern solltest: 

www.sagenhaftezeiten.com




Faszination Prä-Astronautik: Zeit für deine erste Expedition

Du bist schon ein junger Forscher oder eine junge Forscherin – oder möchtest es werden? Dann lohnt es sich, hier weiterzulesen. Ich wurde mit etwa 13 Jahren selbst zum Jungforscher. Das hat mich später zur Prä-Astronautik mit all ihren Facetten geführt. Mit „allen Facetten“ meine ich, dass du ein Objekt oder ein Thema immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten solltest. Archäologie und Raumfahrt sind zum Beispiel hervorragende Einstiegsthemen und wichtige Bausteine der Prä-Astronautik.
Im Grunde spielt das Alter natürlich gar keine Rolle: Du bist wissbegierig und möchtest Dinge ergründen und verstehen. Das Wichtigste ist eigentlich nur, dass du dranbleibst und herausfindest, was dich genau interessiert. Es kann zu einem echten kleinen Abenteuer werden, viele Fragen und Geheimnisse der Welt kennenzulernen.
Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten – wie geht das?
Wenn du einmal einen alten Steinkreis mit mächtigen Megalithen besuchst, dann betrachte ihn von allen Seiten: von Nahem, von Weitem und – wenn möglich – von einer Anhöhe aus. Du wirst jedes Mal ein anderes Bild vor Augen haben. Das ist reine Übungssache und wird schnell zur Routine, die man als Forscher mit der Zeit lernt.
Irgendwann wirst du sicher die Pyramiden und rätselhafte Ruinen in aller Welt besuchen, alte Kulturen kennenlernen und geheimnisvolle Artefakte bestaunen. Bis dahin hast du die Chance, direkt hierzulande oder in nicht allzu weiter Entfernung deine ersten spannenden Entdecker-Fahrten zu machen!


Die ersten Entdecker-Fahrten

Im Alter von 14-16 Jahren waren meine Kinder und dessen Freunde mit mir auf den ersten Entdecker-Fahrten, die uns zunächst zu lokalen Steinkreisen und Megalith-Anlagen führten. Dort probierten wir aus, wie es ist, etwas aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und es anzufassen. Wir machten Messungen, schrieben die Ergebnisse in Notizbücher und machten natürlich Fotos. So hatten sie ihr erstes eigenes Quellenmaterial, konnten es immer wieder betrachten, darüber zuhause diskutieren und jederzeit ihre eigenen Gedanken dazu aufschreiben. Gleichermaßen können Jungs und Mädchen natürlich Jungforscher werden. Vielleicht unterschätze ich auch deine oder eure Fähigkeiten etwas. Macht euch nichts daraus. Oder entdecke noch deine versteckten Fertigkeiten.

 

Kopfkino und Fantasie 

Ich komme ja aus einer anderen Generation. Vermutlich würdet ihr Opa zu mir sagen, aber das ist doch normal, oder? Damals waren Bücher ohne Internet eine richtig spannende Sache. Man las sie und stellte sich die Dinge vor, die dort beschrieben wurden. Noch heute sind Bücher (traditionell oder E-Book) für mich nicht nur reine Infoquellen. Wenn du ein Buch in den Händen hältst, kannst du dich zurücklehnen und deine eigene Fantasie nutzen, um die Welten lebendig werden zu lassen. Auch las ich regelmäßig Science-Fiction-Romane und nutzte SF-Hörbücher, die ebenfalls meine Vorstellungskraft anregten und es entstanden Denk-Verknüpfungen. Und lasse dir immer Zeit beim Lesen.


Hab keine Angst vor deiner Fantasie – solche Gedanken sind für junge Forscher extrem wertvoll! Es gab viele Nächte, in denen ich im Bett ein spannendes Buch verschlungen hatte oder mit einem Hör-Hörbuch in andere Welten reiste. Einmal war es ein Buch über die Sumerer und ihre mächtigen Zikkurate – das sind riesige Stufenpyramiden. Ich stellte mir vor, wie die Menschen diese Giganten bauten und wie ihr Alltag aussah. In meinem Kopf entstand ein richtiger Film. Probiere es selber auch aus!

 

Feldforschung vor der Haustür 

Geduldiges Lesen, cleveres Recherchieren im Netz und das Erkunden echter Orte in deiner Nähe – das ist der perfekte Mix. Es gibt eigentlich in jedem Bundesland Steinkreise oder Menhiranlagen und geeignete Museen. Das ist ein guter Anfang, der dich nicht überfordert. Du kannst dich im Internet informieren, was in deiner Nähe liegt. Wenn du das Glück hast, dass deine Eltern dich irgendwo hinfahren können, hast du einen Vorteil. Als ich mit 13 Jahren zum ersten Mal alleine mit der Bahn fuhr, um die Frauensteine im Aaper Wald in Düsseldorf zu besuchen, war ich schon auf der Hinfahrt sehr aufgeregt. Mit 14 fuhr ich mit einem Freund zum Steinkreis Oberdollendorf bei Königswinter. Das ging natürlich nur mit der Erlaubnis meiner Eltern und einer festen Uhrzeit für die Heimkehr. Als junger Mensch mit wenig Geld war dies eine spannende Erkundung. So etwas nennt man „Feldforschung vor der Haustür“. Du musst zugeben: In eurem Alter ist es erst einmal gar nicht so leicht, solche Orte regelmäßig zu besuchen. Aber genau dann gibt es ja noch allerlei Museen oder spezielle Ausstellungen über prähistorische Stätten.

 

Dein Forscher-Rucksack 

Ein wichtiger Rat: Abgelegene Orte sollte man nie alleine aufsuchen, sondern mit Erwachsenen! Als junger Forscher oder junge Forscherin musst du Eigenschaften wie Ausdauer, Geduld und Neugier trainieren. Wenn du unterwegs bist, gehört das richtige Werkzeug in deinen Rucksack:


Ein geladenes Handy (für Fotos, Videos und Notfälle)

Ein Notizblock und Stifte oder Schreib-Tablet

Ein Messgerät

Eine kleine LED-Taschenlampe oder Kopf-Lampe

Essen und Trinken

Bequeme Kleidung und Schuhe mit Profil

Und, wenn dir noch was einfällt ?

 


Dokumentiere deine Entdeckungen 

Wenn du eine prähistorische Stätte besuchst, mache Fotos oder nimm doch ein Video auf. Erkläre schon auf der Hinfahrt, wo du gerade bist und was du vorhast. Nichts muss perfekt sein – sprich einfach frei heraus, was dir gerade durch den Kopf geht.


Zuhause hast du dann dein eigenes Material. Wenn dich das Thema interessiert, schreibe ein bis zwei Seiten darüber auf, was du erlebt und herausgefunden hast. Pack deine Fotos dazu, und fertig ist dein erster eigener Bericht. Je öfter du das machst, desto leichter fällt dir das Schreiben. Du kannst deine Ergebnisse auf einer eigenen Webseite veröffentlichen. Aktiv bleiben ist wichtig. So verbindest du die Theorie direkt mit der Praxis. Die Welt steckt voller Rätsel. Bleib offen für alles, was du hörst und liest.  


Seid ihr zu zweit oder mehr? Dann arbeitet zusammen und unterstützt euch gegenseitig. Bildet doch eine Forscher-Gruppe, plant alles zusammen und macht ein richtiges Projekt daraus. Ich hatte mit 14 Jahren die Forschungsgruppe "UFOs und Science-Fiction“ gegründet, um gemeinsam in einer Gruppe forschen zu können. Im Team zu arbeiten ist spannend und es macht Spass. Aber was auch immer du machst: Das ist erst der Anfang deiner Entdeckungsreise - also bleib dran!

 

Teile deine Gedanken und schreibe darüber

Irgendwann wirst du dann deine erste Reise zu einem der erstaunlichsten Orte der Vergangenheit irgendwo in der Welt machen. Bleibe neugierig, sei penibel beim Quellenstudium und spezialisiere dein Interesse auf wenige Dinge in der Welt der Prä-Astronautik, denn alles kann keiner erfassen und dies könnte auch zu sehr ablenken. Und hast du diese Spezialisierung für dich gefunden, dann konzentriere dich darauf, teile deine Gedanken und dein Wissen mit anderen, schreibe darüber und werde Schriftsteller. Ob Prä-Astronautik, Ufologie oder sogar Science-Fiction schreibe darüber, was dir am Ende Freude macht !


Außerirdische & Ufologie und Weltraum


In der ehemaligen Zeitschrift Mysteria Nr. 2 / 1979 gab es für mich einen sehr prägenden Artikel von Axel Ertelt und Hans-Werner Sachmann mit dem Titel:


„Darum gehören UFO-Forschung und Prä-Astronautik unbedingt zusammen“.


Darin ging es in erster Linie darum, dass damals einige bekannte Autoren – wie sogar Erich von Däniken (EvD) – der Meinung waren, dass die Prä-Astronautik und die UFO-Forschung nichts miteinander zu tun haben. Ich konnte es 1979 kaum glauben, dass dieser Widerspruch überhaupt existierte. Als ich mich ab etwa 1973 das erste Mal mit der Prä-Astronautik auseinandersetzte, war es für mich selbstverständlich, dass die UFO-Forschung und außerirdische Intelligenzen eine Art Symbiose mit der Prä-Astronautik eingehen müssen. Die Aussage von EvD hatte mich deshalb kritisch verblüfft. Daher war die Analyse in diesem Artikel logisch. Die Prä-Astronautik vertritt schließlich die These, dass Außerirdische die Erde einst mit Raumschiffen (UFOs) besucht hatten. Daher war die Titel-Analyse des Artikels absolut richtig.


Stell dir vor, wir wären komplett allein im Universum. Ziemlich unlogisch, oder? Weil: Allein in unserer Milchstraße gibt es mindestens 100 Milliarden Planeten, und die Milchstraße ist nur eine Galaxie! Das All hat aber noch Hunderte Milliarden anderer Galaxien. Dass es da draußen absolut kein anderes intelligentes Leben geben soll, ist auch mathematisch nicht logisch. Aber jetzt kommt der eigentliche Mind-Blow: Was ist, wenn diese Aliens nicht erst in der Zukunft kommen, sondern schon längst hier waren? Was ist, wenn sie vor Jahrtausenden, als die Menschheit noch in den Kinderschuhen steckte, unsere Erde besucht hatten?


Genau hier an der Grenze der Wissenschaft startet die Prä-Astronautik – im Fachbereich oft Paläo-SETI genannt. Als Jungforscher jagst du den spannendsten Fragen der Menschheit nach: Haben antike Kulturen damals Hilfe von hochentwickelten, außerirdischen Besuchern bekommen? Uralte Bauwerke, die heute noch unmöglich wirken, könnten in Wahrheit das Ergebnis von Alien-Hilfe sein. Möglicherweise zeigen uns auch alte Schriften oder Höhlenmalereien echte UFO-Sichtungen aus der Steinzeit. Daneben besteht die faszinierende Möglichkeit einer technologischen Vor-Zivilisation, die aus unbekannten Gründen spurlos verschwand. Rätselhafte Sagen wie das indische Epos Mahabharata oder das berühmte Gilgamesch-Epos liefern dafür bis heute Stoff für Spekulationen.  


Um das Ausmaß dieses Rätsels zu begreifen, musst du einfach mal die Perspektive wechseln und dich mit der Raumfahrt beschäftigen. Schnapp dir in einer klaren Nacht ein Teleskop oder besuche die nächste Sternwarte. Wenn du dort durch ein leistungsstarkes High-End-Gerät in die unendliche Tiefe blickst, wird dir schlagartig klar, wie winzig unsere Erde ist – und wie riesig die Chancen auf außerirdisches Leben da draußen stehen. Wer einmal diesen Blick gewagt hat, sieht das Universum mit völlig anderen Augen. Genau dort draußen liegen vielleicht die Antworten auf die unzähligen Geheimnisse unserer eigenen Vergangenheit. Wer die moderne Raumfahrt beobachtet, merkt schnell: Prä-Astronautik und Ufologie bilden hier eine wichtige Symbiose. Sei bereit, dieses Wissen in deine Forschung einzubringen und die Geschichte der Menschheit völlig neu zu überdenken!
Das sind im ersten Moment natürlich extrem viele Infos auf einmal. Aber keine Sorge: Genau so fängt jede große Entdeckungsreise irgendwann mal an! Je mehr du liest und Infos sammelst, desto schneller entwickelst du deinen eigenen Forscherinstinkt. Geh einfach Schritt für Schritt vor und finde heraus, was dich in dieser faszinierenden Welt der Prä-Astronautik und Ufologie am meisten packt.
Werde zum Detektiv der Vergangenheit: Sammle und lies spannende Bücher, mach dir eigene Notizen und check Quellen im Internet. Später kannst du weitere echte historische Orte besuchen. Such dir am besten Freunde mit den gleichen Interessen. So setzt ihr das Riesen-Puzzle Stück für Stück für eure eigene Forschung zusammen. In einer Gruppe oder zu zweit macht alles noch mehr Spaß.

Der Büchermarkt ist voll mit Werken von verschiedenen Autoren. Fang am besten an, dir nach und nach eine kleine eigene Bibliothek aufzubauen. Einige wenige, richtig gute Bücher sind oft hilfreicher als hundert Bände auf einmal – schließlich sollst du selbst etwas erarbeiten und nicht nur fremde Texte konsumieren. Mit gebrauchten Büchern kannst du dabei eine Menge Geld sparen. In Schulbibliotheken findest du zwar Bücher über Archäologie und Raumfahrt, aber fast nie etwas über Prä-Astronautik, Außerirdische und UFOs. Daher wirst du um den Kauf einiger Werke nicht herumkommen. Parallel dazu solltest du dir natürlich auch eine eigene digitale Datenbank oder eine coole Website aufbauen.


Keiner weiß, was die Zukunft bringt. Es kann gut sein, dass du früher oder später auf ein Thema stößt, das dich noch viel mehr fesselt. Manchmal braucht man auch einfach ein anderes Thema, um den Kopf frei zu bekommen. Beschäftige dich genau damit! Wenn du dich nur auf eine einzige Sache versteifst, schränkst du dich selbst ein. Wenn dich also etwas aus der normalen Archäologie, der Raumfahrt oder sogar Science-Fiction interessiert: Geh dem nach! Nur was deine echte Neugier weckt, bringt dir am Ende auch Spaß in deiner Freizeit. Also kein Stillstand beim Forschen und Recherchieren, aber auch keine Langeweile.


Bei mir war es genauso: Nach langer Beschäftigung mit der Prä-Astronautik und Ufologie brauchte ich eine Auszeit. Ich habe mich dann mit den Rätseln des Mittelalters, der Portal-Forschung und Zeitreisen abgelenkt, während ich gleichzeitig die aktuellen Entwicklungen in der bemannten Raumfahrt beobachtete. Dadurch erhielt ich den Ansporn, was dazu zu schreiben. Es gibt unglaublich viele faszinierende Themen, auf die du auf deinem Weg noch stoßen wirst. Und schreibe was darüber!


Ablenkung (digital) raubt dir wertvolle Zeit und Konzentration im Leben und bei der forschenden Arbeit...

 

(Letzte Aktualisierung: 31.12.2025 um 15:00 Uhr) © Wilfried Stevens, Düsseldorf/Bangkok


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