Die letzte Seite...
Wann zieht man ein Resümee und schreibt das letzte Kapitel der Erinnerung?
Meine gesundheitlichen Umstände bewegen mich dazu, es jetzt zu tun – um der Nachwelt einen Blick auf meine Arbeiten und meine abschließenden Gedanken zu hinterlassen.
Es ist kein Abschied in Wehmut, sondern ein Festhalten dessen, was mir wichtig war. Diese Zeilen sind an die Forscher von morgen gerichtet: Seht meine Beiträge nicht als Abschluss, sondern als Fährte. Spürt das Unentdeckte in meinen Leerstellen auf.
Diese Zeilen widme ich allen Nachwuchsforschern jeden Alters...Wilfried Stevens, Düsseldorf

Säulen-Inschrift einer sagenhaften Bibliothek vor der Sintflut
"Hier liegt das Wissen der Zeit - doch nur der Suchende erkennt das Verborgene."
1977 - Gruppendiskussion über Prä-Astronautik
Ein prägendes Jahr war 1977, als junge Mitglieder meiner Forschungsgruppe UFOs und Science-Fiction in Düsseldorf ihren letzten Lehrer für Geschichte und Physik einluden, um über die Theorien der Prä-Astronautik zu diskutierten. Nur ein Beispiel. Er war offen für unsere Forschungen. Vor allem die Thesen der Prä-Astronautik in Verbindung mit Außerirdischen und Ufos sowie die Theorie einer Vor-Zivilisation ließen uns nicht los. Zum Abschluss schaute unser Lehrer in die Gruppe hinein und gab uns diese Überlegungen mit auf den Weg: "Glaubt ihr den Mythen der Sintflut am Ende der Eiszeit, so müsst ihr auch dort suchen, wo das Land heute mindestens hundert Meter tief im Meer versunken ist - begraben unter meterdicken Sedimenten. Warum, weil es den Menschen schon immer an die Küsten zog."An die Nachwuchs-Forscher gerichtet
Die unbequeme Wahrheit der Forschung
Die Geschichte zeigt uns, dass das Lächerliche von heute oft das Wissen von morgen ist. Denkt an Heinrich Schliemann: Die Gelehrten lachten ihn aus, weil er mit einem „Märchenbuch“ (der Ilias von Homer) Troja suchte. Für die damalige Elite war Troja nur ein Mythos – bis Schliemann den Spaten ansetzte und die Stadt tatsächlich fand. Als paralleles Gegenbeispiel aus der Physik dient die Quantentheorie, die in ihrer Entstehungsphase von 1900 bis 1925 skeptisch betrachtet, ignoriert und teilweise sogar abgelehnt wurde, bevor sie sich als mathematisch geschlossene Wissenschaft durchsetzte. Heute ist sie voll etabliert, und die moderne Quantenphysik stößt in Dimensionen vor, die früher als reine Fantasie galten: Man forscht mittlerweile ganz offen an Quanten-Teleportation und diskutiert theoretische Konzepte wie Portale oder Zeitreisen.
Diese gezielte Beeinflussung ist ein altes Problem der Menschheit. Schon im antiken Griechenland lernten Politiker von sogenannten Sophisten (Rhetorik-Lehrer) die Kunst, Argumente so zu verdrehen, dass sie in einer Diskussion immer Recht behielten – völlig unabhängig von der Wahrheit. Was wir heute als Falschmeldungen (Fake News) oder manipulierte Videos auf Social-Media-Plattformen sehen, basiert auf genau demselben Prinzip. Auch das bewusste Ausschließen von Büchern, Personen und Schriften mit anderen Meinungen – die sogenannte Cancel Culture – ist keine moderne Erfindung. Schon die alten Ägypter, Chinesen, Griechen und Römer löschten oder verfälschten die Namen unliebsamer Personen einfach aus ihren Steinmonumenten und ihre Meinungen in Schriften. Sie vernichteten sogar unersetzbare Chroniken und Informationen, um sie bedeutungslos zu machen.
KI - eine Hilfe - ja und nicht zu 100%

KI-Antworten basieren auf Statistik und Wahrscheinlichkeiten. Durch das Training mit Unmengen an Texten aus dem Internet und Büchern lernt die KI vor allem eins: Muster und Zusammenhänge zwischen Wortbausteinen (Tokens) zu erkennen.
Da eine KI die Seriosität ihrer Quellen nicht inhaltlich prüft, sondern nach Häufigkeit geht, gibt es ein Risiko: Weit verbreitete Falschinformationen landen statistisch weit vorne und werden als Fakten verkauft. Das passiert übrigens auch bei Büchern oder Studien – besonders bei „grenzwissenschaftlichen“ Themen.
Sieh eine KI daher eher als gutes Werkzeug und Navi. Die Entwicklung ist rasant, weshalb du Antworten immer mit dem eigenen Verstand prüfen solltest. Auch digitale Datenbanken sind theoretisch beeinflussbar und dienen eher zur Orientierung. Sei beim Quellenstudium also penibel und hinterfrage alles.
Das Spannende ist, bei KI-Antworten im Detail nachzuhaken und zu „zweifeln“. Wenn du das tust, kommen oft neue Querverweise und Infos zum Vorschein, an die du gar nicht gedacht hättest. Je nach Frage kannst du eine KI sogar richtig verwirren.
Probiere es selbst aus und frag die KI: „Bei allen Fragen an dich könntest du nie ausschließen, auf manipulierte Daten zu stoßen. Kannst du das bestätigen?“
Die Antwort sieht meistens so aus: „Ja, das bestätige ich absolut. Als KI-Modell kann ich niemals mit 100-prozentiger Sicherheit ausschließen, dass meine Daten manipuliert, unvollständig oder fehlerhaft sind.“
Merk dir: Eine KI hat kein Ego. Wenn du sagst: „Ich glaube dir nicht, das ist unlogisch“, ist sie nicht beleidigt. Sie fängt einfach an, neu nachzudenken.
Fazit für deine Arbeit:
Der Trend zu digitalen Infos ist nicht aufzuhalten. Trotzdem bleiben gedruckte Bücher ein exklusives Forschungswerkzeug. Ein ganzes Buch von einer KI schreiben zu lassen, ist vielleicht clever, aber intellektuell ziemlich mager. In einem Buch oder Beitrag eine eigene kreative Identität herauszulesen, finde ich persönlich viel spannender als den Einheitsbrei.
Die Interpretations-Falle

Archäologen tun sich oft schwer mit Funden, die nicht in das lineare Bild der Geschichte passen. In solchen Fällen schnappt oft die „Ritual-Falle“ zu:
Ist der profane Nutzen eines Gegenstandes unklar, wird er extrem schnell zum Kultobjekt deklariert. Dieses Verlegenheitsurteil verschleiert oft die tatsächliche - sei es eine banale oder sogar technologische Funktion. Komplizierte mechanische Gegenstände oder deren Abbildungen aus Epochen, in denen es sie eigentlich nicht geben dürfte, werden oft als Fälschung abgetan. Alternativ verschwinden sie als „ungeklärt“ oder „verloren“ in irgendeinem Archiv. Ob dahinter Einzelpersonen, Institutionen oder Interessengruppen stecken: Das Ergebnis bleibt gleich. In der Fachsprache nennt man diese Funde Out-of-place-Artefakte (OOPArts), was auf Deutsch so viel wie „am falschen Ort gefundener Gegenstand“ bedeutet.
"Die Prinzessin und der Spiegel von Harihara" - alte kambodschanische Volkserzählung
Als Angkor Borei verlassen wurde, kamen immer wieder rücksichtslose Plünderer, die die Ruinen auf der Suche nach Schätzen durchwühlten. In den verfallenen Gemächern der Prinzessin fanden sie den verstaubten Spiegel. Sie wussten nichts von der alten Erzählung, rissen mit ihren Messern die drei wertvollen Pusparaga-Steine aus der silbernen Fassung und warfen den Spiegel als wertlosen Schrott achtlos ins tiefe Dickicht. Er versank im Schlamm und wurde von der Erde verschlungen.
Nur eine erdachte Geschichte oder war der Spiegel eine Art "technisches Gerät?
Artefaktejäger und Grabräuber
Es gab und gibt auch Artefaktjäger, die Fundstücke rein als persönliche „Trophäe“ alleine besitzen wollten bzw. wollen, was einen florierenden Schwarzmarkt für außergewöhnliche Objekte befeuert. Dabei ist das Streben nach dem Besonderen nicht neu:
Schon bei den alten Ägyptern und Griechen wurden Expeditionen auf der Suche nach „göttlichen Hinterlassenschaften“ oder legendären Abschriften und Artefakten beschrieben. Bei den Akteuren kann es sich um Einzelpersonen, professionelle Grabräuber oder Organisationen handeln. Doch nicht jeder Jäger will besitzen; manche wollen gezielt vernichten. So werden aus religiösem Eifer Artefakte und Hinterlassenschaften oft systematisch zerstört. Diese Form der „Kulturreinigung“ lässt jahrtausendealte Geschichte innerhalb kurzer Zeit zu Staub zerfallen. Ebenso stimmt der Fakt über die überlieferten Bücherverbote – wie den Index Librorum Prohibitorum – und die Verbrennungen unersetzlicher Bibliotheken nachdenklich. Das Gleiche gilt für die Legenden über alte Schriften, die das gesamte Wissen ihrer Epoche und einer Zeit vor unserer Zeit bewahrt haben sollen, sowie für die Berichte über untergegangene Zivilisationen vor Jahrtausenden. Immer wieder wurde Wissen mühsam gesammelt und zerstört.
Einer Volkserzählung nach ruhte ein sehr altes Artefakt lange Zeit im Schrein der Amarnath-Höhle. Die Einheimischen waren überzeugt, dass Gott Shiva es dort hinterlassen hatte. König Ashoka soll dieses seltsame mechanische Gerät (ein Out-of-Place-Artifact) viel später auf einer Expedition mitgenommen haben, um es von Gelehrten untersuchen zu lassen. Es wird behauptet, dass es mindestens 3.000 bis 5.000 Jahre alt ist. Die Gelehrten des Königs durften das Gerät dabei jedoch in keiner Weise beschädigen oder demontieren.
Vor seinem Tod ließ Ashoka das Artefakt zu einem noch unbekannten Schrein im südindischen Bundesstaat Karnataka bringen, wo es bis heute gehütet wird. Um es vor Archäologen zu schützen, die es als ‚unmöglich‘ oder Fälschung einstufen oder gar konfiszieren würden, versteckten eingeweihte Priester den komplizierten Mechanismus in einer Höhle nahe des Schreins. Dort soll es bleiben, bis jemand die Funktion und das verborgene Wissen dahinter versteht. Nur sehr wenige sollen es tatsächlich gesehen haben und hörte es auch nur zufällig davon, als ich in Indien war. Da das Artefakt bis heute "unauffindbar" ist, halten es die meisten für ein Märchen. Und das ist besser so.
©Wilfried Stevens
Natürlich können auch Prä-Astronautiker in dieser Interpretationsfalle geraten. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied in der Herangehensweise: Sie würden ein ungewöhnliches Artefakt niemals verstecken, sondern es umgehend der Öffentlichkeit präsentieren. Wie dieses Objekt am Ende interpretiert wird, steht auf einem anderen Blatt – doch der Fund an sich bleibt sichtbar. Auch hier ist Eitelkeit fehl am Platz. Und wenn sich darunter Artefaktejäger befinden? Nun, das ist ein Rest-Risiko...
Was wäre wenn kombiniert mit das Nicht-immer-Rationale
Man muss sich im Klaren darüber sein: Selbst wenn ein uraltes mechanisches oder gar „technologisches“ Objekt entdeckt wird, das nicht in seine Epoche passt, ist sein Rätsel damit nicht gelöst. Manche dieser Technologien könnten ihrer Zeit so weit voraus gewesen sein, dass unser heutiges Verständnis nicht ausreicht, um sie zu begreifen. Man denke an außerirdische Technologie. Was für einen außerirdischen Besucher banal wäre, bliebe für uns ein unlösbares Mysterium.
A.A.S. - Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI
Für deine eigenen Forschungen und Interessen solltest du die A.A.S. kennen. Sie wurde 1973 als Ancient Astronaut Society in den USA gegründet. Es ist eine international vernetzte Gruppe von Menschen, die sich mit den Theorien der Prä-Astronautik beschäftigen. Heute hat die Gruppe ihren Sitz in Interlaken in der Schweiz. Sie heißt jetzt A.A.S.–Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI. Einmal im Jahr wird ein One-Day-Meeting in Deutschland abgehalten.
Aus eigener Erfahrung empfehle ich die Teilnahme ab einem Alter von etwa 16 bis 18 Jahren. Die Themen werden durchaus auf einem fachlich anspruchsvollen Niveau diskutiert, und man muss natürlich auch die anfallenden Reise- und Teilnahmekosten im Blick behalten. Ich selbst habe mit 19 Jahren das erste Mal an einem A.A.S.-Kongress teilgenommen. Lohnt es sich? Ja, absolut! Es ist eine unglaubliche Erfahrung und eine inspirierende Atmosphäre.
Schau dir am besten einfach mal die Website an. Das ist keine klassische Werbung, sondern ein wertvoller Insider-Tipp für deine eigenen Recherchen. Hier ist der Link, den du dir am besten direkt als Favoriten abspeichern solltest:
www.sagenhaftezeiten.com
Faszination Prä-Astronautik: Zeit für deine erste Expedition
Wenn du einmal einen alten Steinkreis mit mächtigen Megalithen besuchst, dann betrachte ihn von allen Seiten: von Nahem, von Weitem und – wenn möglich – von einer Anhöhe aus. Du wirst jedes Mal ein anderes Bild vor Augen haben. Das ist reine Übungssache und wird schnell zur Routine, die man als Forscher mit der Zeit lernt.
Die ersten Entdecker-Fahrten
Im Alter von 14-16 Jahren waren meine Kinder und dessen Freunde mit mir auf den ersten Entdecker-Fahrten, die uns zunächst zu lokalen Steinkreisen und Megalith-Anlagen führten. Dort probierten wir aus, wie es ist, etwas aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und es anzufassen. Wir machten Messungen, schrieben die Ergebnisse in Notizbücher und machten natürlich Fotos. So hatten sie ihr erstes eigenes Quellenmaterial, konnten es immer wieder betrachten, darüber zuhause diskutieren und jederzeit ihre eigenen Gedanken dazu aufschreiben. Gleichermaßen können Jungs und Mädchen natürlich Jungforscher werden. Vielleicht unterschätze ich auch deine oder eure Fähigkeiten etwas. Macht euch nichts daraus. Oder entdecke noch deine versteckten Fertigkeiten.
Kopfkino und Fantasie
Ich komme ja aus einer anderen Generation. Vermutlich würdet ihr Opa zu mir sagen, aber das ist doch normal, oder? Damals waren Bücher ohne Internet eine richtig spannende Sache. Man las sie und stellte sich die Dinge vor, die dort beschrieben wurden. Noch heute sind Bücher (traditionell oder E-Book) für mich nicht nur reine Infoquellen. Wenn du ein Buch in den Händen hältst, kannst du dich zurücklehnen und deine eigene Fantasie nutzen, um die Welten lebendig werden zu lassen. Auch las ich regelmäßig Science-Fiction-Romane und nutzte SF-Hörbücher, die ebenfalls meine Vorstellungskraft anregten und es entstanden Denk-Verknüpfungen. Und lasse dir immer Zeit beim Lesen.
Hab keine Angst vor deiner Fantasie – solche Gedanken sind für junge Forscher extrem wertvoll! Es gab viele Nächte, in denen ich im Bett ein spannendes Buch verschlungen hatte oder mit einem Hör-Hörbuch in andere Welten reiste. Einmal war es ein Buch über die Sumerer und ihre mächtigen Zikkurate – das sind riesige Stufenpyramiden. Ich stellte mir vor, wie die Menschen diese Giganten bauten und wie ihr Alltag aussah. In meinem Kopf entstand ein richtiger Film. Probiere es selber auch aus!
Feldforschung vor der Haustür
Geduldiges Lesen, cleveres Recherchieren im Netz und das Erkunden echter Orte in deiner Nähe – das ist der perfekte Mix. Es gibt eigentlich in jedem Bundesland Steinkreise oder Menhiranlagen und geeignete Museen. Das ist ein guter Anfang, der dich nicht überfordert. Du kannst dich im Internet informieren, was in deiner Nähe liegt. Wenn du das Glück hast, dass deine Eltern dich irgendwo hinfahren können, hast du einen Vorteil. Als ich mit 13 Jahren zum ersten Mal alleine mit der Bahn fuhr, um die Frauensteine im Aaper Wald in Düsseldorf zu besuchen, war ich schon auf der Hinfahrt sehr aufgeregt. Mit 14 fuhr ich mit einem Freund zum Steinkreis Oberdollendorf bei Königswinter. Das ging natürlich nur mit der Erlaubnis meiner Eltern und einer festen Uhrzeit für die Heimkehr. Als junger Mensch mit wenig Geld war dies eine spannende Erkundung. So etwas nennt man „Feldforschung vor der Haustür“. Du musst zugeben: In eurem Alter ist es erst einmal gar nicht so leicht, solche Orte regelmäßig zu besuchen. Aber genau dann gibt es ja noch allerlei Museen oder spezielle Ausstellungen über prähistorische Stätten.
Dein Forscher-Rucksack
Ein wichtiger Rat: Abgelegene Orte sollte man nie alleine aufsuchen, sondern mit Erwachsenen! Als junger Forscher oder junge Forscherin musst du Eigenschaften wie Ausdauer, Geduld und Neugier trainieren. Wenn du unterwegs bist, gehört das richtige Werkzeug in deinen Rucksack:
Ein geladenes Handy (für Fotos, Videos und Notfälle)
Ein Notizblock und Stifte oder Schreib-Tablet
Ein Messgerät
Eine kleine LED-Taschenlampe oder Kopf-Lampe
Essen und Trinken
Bequeme Kleidung und Schuhe mit Profil
Und, wenn dir noch was einfällt ?
Dokumentiere deine Entdeckungen
Wenn du eine prähistorische Stätte besuchst, mache Fotos oder nimm doch ein Video auf. Erkläre schon auf der Hinfahrt, wo du gerade bist und was du vorhast. Nichts muss perfekt sein – sprich einfach frei heraus, was dir gerade durch den Kopf geht.
Zuhause hast du dann dein eigenes Material. Wenn dich das Thema interessiert, schreibe ein bis zwei Seiten darüber auf, was du erlebt und herausgefunden hast. Pack deine Fotos dazu, und fertig ist dein erster eigener Bericht. Je öfter du das machst, desto leichter fällt dir das Schreiben. Du kannst deine Ergebnisse auf einer eigenen Webseite veröffentlichen. Aktiv bleiben ist wichtig. So verbindest du die Theorie direkt mit der Praxis. Die Welt steckt voller Rätsel. Bleib offen für alles, was du hörst und liest.
Seid ihr zu zweit oder mehr? Dann arbeitet zusammen und unterstützt euch gegenseitig. Bildet doch eine Forscher-Gruppe, plant alles zusammen und macht ein richtiges Projekt daraus. Ich hatte mit 14 Jahren die Forschungsgruppe "UFOs und Science-Fiction“ gegründet, um gemeinsam in einer Gruppe forschen zu können. Im Team zu arbeiten ist spannend und es macht Spass. Aber was auch immer du machst: Das ist erst der Anfang deiner Entdeckungsreise - also bleib dran!
Teile deine Gedanken und schreibe darüber
Irgendwann wirst du dann deine erste Reise zu einem der erstaunlichsten Orte der Vergangenheit irgendwo in der Welt machen. Bleibe neugierig, sei penibel beim Quellenstudium und spezialisiere dein Interesse auf wenige Dinge in der Welt der Prä-Astronautik, denn alles kann keiner erfassen und dies könnte auch zu sehr ablenken. Und hast du diese Spezialisierung für dich gefunden, dann konzentriere dich darauf, teile deine Gedanken und dein Wissen mit anderen, schreibe darüber und werde Schriftsteller. Ob Prä-Astronautik, Ufologie oder sogar Science-Fiction schreibe darüber, was dir am Ende Freude macht !
Außerirdische & Ufologie und Weltraum
In der ehemaligen Zeitschrift Mysteria Nr. 2 / 1979 gab es für mich einen sehr prägenden Artikel von Axel Ertelt und Hans-Werner Sachmann mit dem Titel:
„Darum gehören UFO-Forschung und Prä-Astronautik unbedingt zusammen“.
Darin ging es in erster Linie darum, dass damals einige bekannte Autoren – wie sogar Erich von Däniken (EvD) – der Meinung waren, dass die Prä-Astronautik und die UFO-Forschung nichts miteinander zu tun haben. Ich konnte es 1979 kaum glauben, dass dieser Widerspruch überhaupt existierte. Als ich mich ab etwa 1973 das erste Mal mit der Prä-Astronautik auseinandersetzte, war es für mich selbstverständlich, dass die UFO-Forschung und außerirdische Intelligenzen eine Art Symbiose mit der Prä-Astronautik eingehen müssen. Die Aussage von EvD hatte mich deshalb kritisch verblüfft. Daher war die Analyse in diesem Artikel logisch. Die Prä-Astronautik vertritt schließlich die These, dass Außerirdische die Erde einst mit Raumschiffen (UFOs) besucht hatten. Daher war die Titel-Analyse des Artikels absolut richtig.
Genau hier an der Grenze der Wissenschaft startet die Prä-Astronautik – im Fachbereich oft Paläo-SETI genannt. Als Jungforscher jagst du den spannendsten Fragen der Menschheit nach: Haben antike Kulturen damals Hilfe von hochentwickelten, außerirdischen Besuchern bekommen? Uralte Bauwerke, die heute noch unmöglich wirken, könnten in Wahrheit das Ergebnis von Alien-Hilfe sein. Möglicherweise zeigen uns auch alte Schriften oder Höhlenmalereien echte UFO-Sichtungen aus der Steinzeit. Daneben besteht die faszinierende Möglichkeit einer technologischen Vor-Zivilisation, die aus unbekannten Gründen spurlos verschwand. Rätselhafte Sagen wie das indische Epos Mahabharata oder das berühmte Gilgamesch-Epos liefern dafür bis heute Stoff für Spekulationen.
Der Büchermarkt ist voll mit Werken von verschiedenen Autoren. Fang am besten an, dir nach und nach eine kleine eigene Bibliothek aufzubauen. Einige wenige, richtig gute Bücher sind oft hilfreicher als hundert Bände auf einmal – schließlich sollst du selbst etwas erarbeiten und nicht nur fremde Texte konsumieren. Mit gebrauchten Büchern kannst du dabei eine Menge Geld sparen. In Schulbibliotheken findest du zwar Bücher über Archäologie und Raumfahrt, aber fast nie etwas über Prä-Astronautik, Außerirdische und UFOs. Daher wirst du um den Kauf einiger Werke nicht herumkommen. Parallel dazu solltest du dir natürlich auch eine eigene digitale Datenbank oder eine coole Website aufbauen.
Keiner weiß, was die Zukunft bringt. Es kann gut sein, dass du früher oder später auf ein Thema stößt, das dich noch viel mehr fesselt. Manchmal braucht man auch einfach ein anderes Thema, um den Kopf frei zu bekommen. Beschäftige dich genau damit! Wenn du dich nur auf eine einzige Sache versteifst, schränkst du dich selbst ein. Wenn dich also etwas aus der normalen Archäologie, der Raumfahrt oder sogar Science-Fiction interessiert: Geh dem nach! Nur was deine echte Neugier weckt, bringt dir am Ende auch Spaß in deiner Freizeit. Also kein Stillstand beim Forschen und Recherchieren, aber auch keine Langeweile.
Bei mir war es genauso: Nach langer Beschäftigung mit der Prä-Astronautik und Ufologie brauchte ich eine Auszeit. Ich habe mich dann mit den Rätseln des Mittelalters, der Portal-Forschung und Zeitreisen abgelenkt, während ich gleichzeitig die aktuellen Entwicklungen in der bemannten Raumfahrt beobachtete. Dadurch erhielt ich den Ansporn, was dazu zu schreiben. Es gibt unglaublich viele faszinierende Themen, auf die du auf deinem Weg noch stoßen wirst. Und schreibe was darüber!
Ablenkung (digital) raubt dir wertvolle Zeit und Konzentration im Leben und bei der forschenden Arbeit...